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Subject:Akustische Spektakel mit Ablaufdatum
Time:12:08 am
Es ist Mittagszeit, kurz vor Eins in den auch im Alter von gut 100 Jahren noch immer beeindruckenden Hallen des Hamburger Hauptbahnhofes. Am langen Bahnsteig 8 steht ganz bis zum nördlichen Ende durchgezogen der InterCity 2120 nach Puttgarden, vor den sich soeben eine einzelne 218 gesetzt hat. Als Grund für die bereits 25-minütige Verspätung des Zuges wird die lapidare wie standardmäßige „Verzögerung im Betriebsablauf“ als durchlaufender Text in den Bahnsteiganzeigen angegeben. Die weibliche Bahnsteigaufsicht – diese Einrichtung hat in Hamburg alle Abschaffungsbemühungen überlebt und musste daher nicht wie in anderen Städten erst wieder eingeführt werden – hat es immerhin eilig und legt sogar einen Laufschritt auf das Bahnsteigpflaster, um den Zug so schnell wie möglich abzufertigen, nachdem das gar nicht einsehbare Ausfahrsignal in Richtung Lübeck endlich Grün zeigt. Die für Hamburg so typische manuelle Abfahrtsansage inklusive Pfiff ins Mikrofon ertönt, der Motor der Lok rasselt ungeduldig wartend, und nach Rückmeldung vom Zugführer schaltet die Rotbemützte den „grünen Ring“ des Zp9-Signals ein. Sich der Verspätung durchaus bewusst, schaltet der Lokführer ordentlich auf, und dröhnend setzt sich die 218 mit ihren sieben Reisezugwagen genau unterhalb der durch die darüber liegende Wandelhalle niedrigen Bahnsteigdecke in Bewegung. Der akustische Genuss wird noch gesteigert, als der Lokführer einige auf der Bahnsteigtreppe stehende Schulkinder mit dem leiseren der beiden Hörner grüßt, und dann weiter aufschaltend die hohe Bahnhofshalle mit dem Klang von Motor, Turbolader und Abgashutzen füllt. Mit zunehmender Geschwindigkeit ziehen die Wagen vorbei, bis die Lok unter dem südlichen Quersteg entschwindet, wenige Augenblicke später das Bahnhofsensemble verlässt und unter freiem Himmel die zweistündige Fahrt auf die Insel Fehmarn antritt. Als der Steuerwagen durch die Bahnhofshalle rollt, sind die unterschwelligen Geräusche des lebendigen Bahnhofs bereits wieder wahrnehmbar, die durch die so charakteristische Akustik der 218 für einige Sekunden übertönt worden waren.

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Bis vor nicht einmal 15 Jahren beherrschten die Diesellokomotiven der Baureihe 218 nahezu den gesamten Norden Deutschlands. Ob vor InterCitys, Eilzügen, Nahverkehrszügen oder im Güterverkehr – die 218er dominierten Schleswig-Holstein und damit alle nördlich von Hamburg gelegenen Bahnstrecken. Konkurrenz gab es lange Zeit keine, den kleineren Baureihen 212 und 291 blieben nur Nebenstrecken- und Rangierdienste, auch die zuerst in den Norden Deutschlands gelieferten 628.2 bedrohten kaum Leistungen der Baureihe 218. Ab Ende der 1980er Jahre testete die damalige Bundesbahn zwar drei bei MaK in Kiel gefertigte Neubaudieselloks, die aber kaum überzeugten und daher immer nur eine Randerscheinung, ja manchem auch eine willkommene Abwechslung neben den 218ern blieben.

In der ersten Hälfte der 1990er Jahre allerdings zog das Ungemach gleich in mehrfacher Form auf. Zum Einen sollten auch in Schleswig-Holstein als letztem noch flächendeckend mit Dieselloks bedienten Land die Hauptstrecken endlich elektrifiziert werden, zum Anderen gelangte nach dem Fall der Mauer sehr bald die von der Reichsbahn eingesetzte Baureihe 232 aus russischer Produktion bis nach Hamburg und Lübeck. Zwar konnten sich die 218er in einer aufgerüsteten Version als 160 km/h schnelle Baureihe 210 zunächst noch den hochwertigen Personenverkehr zwischen Hamburg und Berlin sichern, die 232er hingegen übernahmen aber zunehmend Güterzüge von den 218ern.

Die von Beginn an befristeten Berliner Leistungen endeten mit Vollendung des (ersten) Streckenausbaus inklusive Elektrifizierung zwischen Elbe und Spree, und die 210er wanderten in normale 218er-Dienste ab bzw. wurden bald darauf wieder rückgebaut. Deutlich schwerwiegender war der Verlust zweier Jahrzehnte-langer 218-Stammstrecken durch die bereits erwähnten Elektrifizierungen: Ab Mitte der 1990er Jahre reichte der Fahrdraht über Hamburg hinaus bis Kiel einerseits und bis Flensburg andererseits. Sämtliche Züge des Regional-, Fern- und Güterverkehrs konnten fortan mit Elektroloks bespannt werden. Besonders die Flensburger Strecke hatte an die 218 im eigentlich flachen Schleswig-Holstein harte Anforderungen gestellt, waren doch in Rendsburg die langen Rampen zur Hochbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal zu erklimmen.

Nach diesem Rückschlag verblieben den 218ern noch zwei große Magistralen in Norddeutschland: Die von Hamburg nördlich verlaufende Marschbahn zur Insel Sylt sowie die nordöstliche Strecke nach Lübeck inklusive der Querspange von Lübeck nach Kiel. Hier blieben die klassischen Dieselloks lange Zeit unangefochten und erledigten weiterhin den gesamten Personenverkehr, während der vor allem auf der Lübecker Strecke dichte Güterverkehr vollends an die Reihe 232 abgetreten werden musste.

Doch auch diese beiden Rückzugsgebiete sind inzwischen stark eingeschränkt oder akut bedroht: Auf der Marschbahn übernahm Veolia nach einer Ausschreibung im Dezember 2005 den Regionalverkehr, so dass den 218ern nurmehr die – allerdings bis zu 14 Wagen langen und daher in Doppeltraktion zu befördernden – InterCity-Züge in Richtung Nordsee verblieben. Im Dezember 2007 verlieren die 218er auch die Leistungen auf der eher unscheinbaren Unterelbebahn von Hamburg nach Cuxhaven an den Konkurrenten metronom, zwischen Lübeck und Kiel wird die Ablösung durch Triebwagen vorbereitet. Und auf der Lübecker Strecke sind inzwischen deutlich die Anzeichen der Elektrifizierung zu erkennen, die schließlich auch diese norddeutsche Hauptbahn erfassen und ab Dezember 2008 einen elektrischen Betrieb zwischen den beiden Hansestädten ermöglichen wird.

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Hamburg-Rahlstedt, ein Stadtteil weit vor den Toren der pulsierenden Metropole, in beschaulicher norddeutscher Tiefebenenlandschaft an der Grenze zu Ahrensburg gelegen. Am Bahnhof halten halbstündliche RegionalBahnen zwischen Hamburg und Ahrensburg, die noch aus 218 mit klassischen n-Wagen-Garnituren gebildet werden, während die RegionalExpress-Züge zwischen Hamburg und Lübeck seit einigen Monaten zum Großteil aus neuen Doppelstockwagen bestehen. Immerhin wurde das Stärken dieser Züge in den Hauptverkehrszeiten mit zwei zusätzlichen Wagen und einer zweiten Zuglok am Zugende beibehalten, so dass auch weiterhin die charakteristischen und imposanten „Sandwich“-Garnituren mit sieben Wagen zu beobachten sind.

Einzelne Züge auf der bereits vor dem Zweiten Weltkrieg durch ihren Schnellverkehr zu Bekanntheit gekommenen Verbindung zwischen Hamburg und Lübeck werden aber noch immer mit n-Wagen bedient, auch hier meist mit je einer 218 an jedem Lokende bespannt. Auf dem nahe des Rahlstedter Bahnhofs befindlichen Busbahnhof stehend, wird das unterschwellige Rauschen des Autoverkehrs jäh unterbrochen – unter Ausnutzung der zulässigen Streckengeschwindigkeit dröhnt eine voll arbeitende 218 den Bahnsteig entlang, gefolgt vom pfeifend-rauschenden Fahrgeräusch einer langen Reihe von n-Wagen und einem nochmaligen Dröhnen der zweiten, ebenfalls voll arbeitend schiebenden 218. Die Vorbeifahrt dauert bei dieser Geschwindigkeit nur wenige Sekunden, was angesichts des akustischen Spektakels dieser Maschinen äußerst bedauerlich ist. Die Bewohner der Rahlstedter Bahnhofsgegend werden hingegen die Elektrifizierung der Strecke vermutlich sehnlichst erwarten.

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Einige Kilometer weiter nördlich liegt der Bahnhof Ahrensburg. Kurz vor der Ankunft der bis Bad Oldesloe durchfahrenden RegionalBahn aus Hamburg legt der RegionalExpress aus Lübeck auf dem Weg nach Hamburg einen kurzen Halt ein. Noch immer erscheint die Kombination aus einer Lok der Baureihe 218 und Doppelstockwagen – noch dazu solchen neuester Bauart – sehr ungewohnt. Die Akustik der anfahrenden Maschinen hingegen ist vertraut wie eh und je, obwohl in den gerade für diese Strecke so typischen älteren Bauserien mit den klangvolleren Motoren zahlreiche ausmusterungsbedingte Lücken klaffen und inzwischen überwiegend Loks mit den jüngeren MTU-Aggregaten eingesetzt werden.

Die RegionalBahn nach Bad Oldesloe kommt ebenso vertraut mit einer die n-Wagen-Einheit schiebenden 218 des Weges. Wie schon so oft, kann der hier mit nur wenig Mühe arbeitenden Lok am offenen Fenster des letztens Wagens vor der Maschine gelauscht werden. Kurz nach der Abfahrt kommt der InterCity aus Puttgarden entgegen, nun offenbar besser im Fahrplan liegend als auf der Hinfahrt – mit ihren sieben Wagen rollt auch diese 218 mühelos südwestwärts auf Hamburg zu. Nach zwei kurzen Zwischenhalten rollt die nordgehende RegionalBahn bereits wenig später mit leicht vor sich hinrasselnden Motoren in den Endbahnhof ein.

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Bad Oldesloe, etwa auf halber Strecke zwischen Hamburg und Lübeck, an einem Nachmittag unter der Woche. Durch davor stehende Busse und Züge kaum sichtbar, wiederholt sich das akustische Spektakel von Rahlstedt, als erneut ein 218-bespannter RegionalExpress ohne Halt in Richtung Lübeck vorbeirauscht. Innerhalb einer halben Stunde vollenden zwei RegionalExpress-Züge in Richtung Hamburg, einer in Richtung Lübeck – jeweils mit 218er-Sandwich an n- oder Doppelstock-Einheiten – sowie die nach Hamburg zurückfahrende RegionalBahn den Klanggenuss und vermitteln noch einmal die Atmosphäre einer klassischen Dieselhauptbahn mit dichtem Verkehr, auf denen die 218er seit Jahrzehnten zum vertrauten Bild gehören. Die drei ebenfalls durchfahrenden Güterzüge mit 232/233ern demonstrieren zwar das ebenfalls imposante Fauchen dieser russischen Maschinen, doch an die kernigen wie zugleich melodiösen Klänge einer 218 reicht dies in der vorherrschenden Szenerie nicht heran.

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Die Uhr zeigt bereits sieben Minuten nach Sechs an, als der leicht verspätete RegionalExpress aus Hamburg in Bad Oldesloe einläuft. Die vordere 218 zieht bis zum Bahnsteigende durch, so dass zur ersten Tür des Doppelstockwagens hinter der Lok noch einige Schritte zurückzulegen sind. Die zweite 218 sieben Wagen weiter hinten ist entlang des Bahnsteigdaches nur zu erahnen. Trotz der nicht zu öffnenden Fenster ist im Oberdeck des erstens Wagens der kräftige Sound der Zuglok zu hören, und die Kraftentwicklung des Aggregates ist förmlich zu spüren. Die vorbeiziehenden Oberleitungsmasten deuten den 218ern tagtäglich den nahenden Abschied an, und dennoch verrichten sie weiterhin zuverlässig und ohne Anzeichen der Ermüdung ihren Dienst. Auch auf dieser langjährigen Strammstrecke verbleiben ihnen nur mehr anderthalb Jahre bis zur Ablösung durch Elektroloks. Bis dahin können die Maschinen noch beweisen, was trotz des nicht mehr jugendlichen Alters in ihnen steckt, obwohl sie eigentlich nichts mehr zu beweisen haben. Ihre jahrzehntelangen Leistungen in Schleswig-Holstein sollten unvergessen bleiben, und ihr charakteristischer Klang wird noch lange Zeit in den Ohren klingen. Nur in den Bahnhofshallen von Hamburg und Lübeck, in Rahlstedt, Ahrensburg und in Bad Oldesloe wird es künftig ruhiger zugehen.

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Es ist Vorabendzeit, kurz vor halb Sieben in den renovierten und neu aufgebauten Hallen des Lübecker Hauptbahnhofes. Am ebenfalls von Grund auf erneuerten Bahnsteig steht der aus modernen Doppelstockwagen gebildete RegionalExpress aus Hamburg. Ganz mit sich selbst beschäftigt, verlassen die Fahrgäste den Zug und erklimmen die Bahnsteigtreppe. Die abgeschalteten Motoren der beiden 218er laufen langsam aus.
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Subject:Ein Ostersamstag (fast) ohne U-Bahn
Time:03:39 pm
Es ist bereits fortgeschrittene Mittagszeit, als ich über den mir wohlvertrauten Bahnhofsvorplatz in Wien-Hütteldorf schlendere. Nur einzelne Schleierwolken ziehen den Himmel entlang und bieten der Sonne so genügend Freiraum, für angenehme Temperaturen und schöne Fotos zu sorgen. Wir schreiben den Ostersamstag des Jahres 2006, und für den restlichen Tag steht eine der seltener gewordenen Hobbytouren durch die österreichische Hauptstadt auf dem Programm.

Ausgangspunkt ist also Hütteldorf, am westlichen Rand von Wien gelegen und im Busbereich durch seine Bahnbus-Betriebsstelle interessant. Wobei an der ehemaligen Bahnbus-Garage heute ein neumodisches „Postbus“-Schild hängt und auch die zuvor säuberlich zwischen den beiden Staatsbetrieben Bahnbus und Postbus unterschiedenen Fahrzeuge inzwischen alle das neue Logo des vereinigten Unternehmens tragen: „Postbus – Ein Unternehmen der ÖBB.“

Eigentlich brauche ich mich in Hütteldorf nicht lange aufzuhalten, der Fahrzeugpark hier ist mir nahezu vollständig bekannt und zu einem Großteil auch bereits auf Film gebannt. Mit Ausnahme der beiden zum Jahresbeginn neu hinzugekommenen MAN A72, an sich kein besonders erwähnenswerter Fahrzeugtyp, aber hier eben doch eine Neuigkeit und noch dazu erstmals im neuen Postbus-Lack. Denn auch Verkehrsrot und Lichtgrau-Gelb haben ausgedient, der neue Postbus zeigt sich in Sandquarz – diese Farbe sieht übrigens ungefähr so undefinierbar aus, wie sie es auch der Name ausdrückt.

Nachdem über eine halbe Stunde vergangen ist, entscheide ich, nicht weiter auf einen der MAN aus türkischer Produktion zu warten. Eines der beiden Fahrzeuge steht ohnehin in der MAN-Werkstatt in Audorf, wie ich im Vorbeifahren sehen konnte, das andere hatte ich vormittags auf der Linie 447 in Gablitz sichten können – aber ein Foto wird mir nicht gegönnt.

Um angesichts der Uhrzeit möglichst schnell in die Stadt zu kommen, wähle ich den von der Westbahn kommenden Regionalzug zum Westbahnhof. Das Fahrgastaufkommen ist gering, und so finde ich in einem Doppelstockwagen ein ruhiges Oberdeck, in dem ich es mir für die nur wenige Minuten dauernde Fahrt stadteinwärts bequem mache. Bei der Ausfahrt aus Hütteldorf ein Blick nach links auf den schönen Elektrotalent der S45 sowie die schon erwähnte Bahn-, Verzeihung, Postbus-Betriebsstelle. Nächster Halt: Wien-Penzing. In Gegenrichtung fahren parallel zwei Talent-Triebwagen auf den Linien S45 und S50 ein, ein nettes Motiv, aber es bleibt beim geistigen Abspeichern, sitze ich doch im Zug und stehe nicht fotografierbereit an der Strecke.

Hinter dem Bahnhof Penzing heißt es, aus dem rechten Fenster zu schauen, denn für einen kurzen Augenblick hat man hier einen wunderbaren Blick auf die Gloriette, die imposant über Schloss Schönbrunn thront und weithin sichtbar grüßt. Dann beginnen auch schon die umfangreichen Bahnanlagen des Wiener Westbahnhofes – eigentlich ein sehr schlichter Bahnhofsname, steht er doch für internationalen Zugverkehr und wird entsprechend klangvoll nicht nur von Eisenbahnkennern vernommen.

Vor dem Westbahnhof steht der nächste Punkt der geistigen Liste auf dem Programm, die all jene Neuigkeiten enthält, die seit meinem letzten Wien-Besuch aufgetreten, einen Besuch wert sind und in erreichbarer Entfernung liegen. Netterweise stellen sich innerhalb kurzer Zeit auch zwei neue Temsa Safari HD Stainless der Vienna Airport Lines – natürlich auch diese in Sandquarz – der Kamera, so dass innerlich ein Häkchen auf besagter Liste gesetzt werden kann.

Der Straßenbahnbetrieb am Westbahnhof ist zwar nicht unspannend, fotografisch allerdings nicht sonderlich gut umzusetzen. Doch die faszinierend schönen E1-Wagen – trotz Lizenzbau in der klassischen Duewag-Optik – im traditionellen rot-weiß verleiten einen zu Experimenten und so entstehen einige nette Aufnahmen, ehe mich die Linie 18 zum Südbahnhof bringen soll. Hier fällt der zuerst noch vage Entschluss, an diesem Tage möglichst wenig die U-Bahn zu nutzen, sondern mit Oberflächenverkehrsmitteln so viel wie möglich von der Stadt zu sehen.

Ich habe Glück und erwische einen E1-Zug auf der Linie 18, doch als wir von der Gumpendorfer Straße zum nächsten Halt Margaretengürtel abbiegen, erinnere ich mich daran, dass ich an dieser Stelle immer einmal Fotos machen wollte. Da die Sonne auf der richtigen Seite steht, verlasse ich kurzentschlossen die „Bim“ – wie die Straßenbahn in Wien auch genannt wird – beim nächsten Halt und halte die nächsten Kurse im Bild fest.

Anschließend besteige ich einen weiteren 18er, um nun endgültig zum Südbahnhof zu gelangen. Zuvor allerdings durchfahren wir noch den U-Strab-Tunnel, und ich stelle mit Erstaunen fest, dass ich hier seit der allerersten richtigen Hobbytour durch Wien – zum Jahresbeginn 2004 in Begleitung von Stefan – nicht mehr gewesen bin, also mehr als zwei Jahre lang nicht. Nach einigem Gerumpel durch diesen altertümlichen Tunnel erreicht der Zug den Südtiroler Platz, der zwar eine Station vor dem Südbahnhof liegt, bei dem aber der Busbahnhof angeordnet ist.

Dieser wird routinemäßig einmal abgelaufen, die interessantesten Fahrzeuge abgelichtet und dann der Fußweg hinüber zum Südbahnhof angetreten. Unterwegs ergibt sich noch ein „Zufallstreffer“ mit einem weiteren Temsa des Flughafenshuttles. Dann postiere ich mich an der Kreuzung der beiden Straßenbahnstrecken, denn die Linie D kreuzt kurz vor ihrer Endstelle den Fahrtweg der Linien 18 und O. Mit dem Empfangsgebäude des Südbahnhofes im Rücken und Schloss Belvedere in geringer Entfernung schräg vor mir, warte ich auf die Wagen der Linie D, denn noch gibt es einige der „Straßenbanner“. Dabei handelt es sich um Straßenbahnzüge, die aus Anlass der österreichischen Ratspräsidentschaft mit den Flaggen der 25 EU-Mitgliedsstaaten versehen wurden. Obwohl die Österreicher im Rat noch bis Ende Juni an der Macht bleiben, verschwinden die besagten Straßenbahnzüge schon Mitte April wieder aus dem Straßenbild.

Glücklicherweise erwische ich noch zwei Straßenbanner, wenngleich die mir persönlich wichtigen Züge mit Deutschland und Schweden, mit Österreich und der EU sich leider nicht blicken lassen oder bereits ihrer Folien beraubt wurden. Nebenbei entstehen während des Aufenthaltes aber auch einige weitere nette Fotos von Bussen und Straßenbahnen der anderen Linien, wobei ich mehrmals von dem gut eins-fünfzig hohen Mäuerchen springe und anschließend wieder hinaufklettern muss – das ist wohl einer dieser Momente, in denen man hofft, dass einen niemand über längere Zeit beobachtet...

Auch wenn zur nächsten Etappe nach Liesing die S-Bahn – oder Schnellbahn, wie der Wiener sagt, aber seit Dezember nicht mehr sagen soll, denn ganz offiziell heißen die Züge jetzt auch bei der ÖBB „Ess-Bahn“ – die schnellste Verbindung darstellen würde, so scheidet diese Variante schon dadurch aus, dass die S-Bahn-Stammstrecke zwischen dem Praterstern und Liesing während der Osterferien für umfangreiche Bauarbeiten gesperrt ist und die Fahrgäste alternativ auf die verstärkten Straßen- und U-Bahn-Linien verwiesen werden, die aber freilich keine Direktverbindung anbieten.

Ich entscheide mich dazu, die U-Bahn weiterhin zu meiden, und bleibe damit Tram und Bus treu. Mangels eines aushängenden Linienplans rund um sämtliche Tramhaltestellen am Südbahnhof besteige ich spontan und nicht ohne Zweifel einen ULF-Niederflurwagen auf der Linie O, der mich zumindest einmal in die richtige Richtung weiterbringt. Nach einer Orientierung auf der Streckenverlaufstafel im Fahrzeug beschließe ich, am Arthaberplatz in die Buslinie 7A umzusteigen, die mich nach Meidling befördern wird.

Nachdem sich während der Umsteigezeit am Arthaberplatz noch einige Fotogelegenheiten ergeben, nähert sich ein MAN A23 als 7A der Haltestelle. In den folgenden knapp 20 Minuten Fahrzeit bis zur Philadelphiabrücke in Meidling schweifen meine Gedanken zurück: Gleich zwei Erinnerungen verbinde ich mit diesem Streckenabschnitt des 7A. Zum Einen war ich auch hier an jenem Tag zum Jahresbeginn 2004 unterwegs, den ich mit Stefan fotografierenderweise in Wien verbracht habe. Zum Anderen nutzte ich den 7A an einem dieser wunderbaren Freitagvormittage zwischen Herbst 2004 und Sommer 2005, an denen meine Freundin in der medizinischen Universität den Vorlesungen lauschte und ich einige Stunden Zeit für Hobbytouren durch Wien hatte. Nach und nach lernte ich so die verschiedenen Ecken und verkehrstechnischen Besonderheiten dieser Stadt kennen, und es waren jedes Mal ganz besondere und schöne Stunden.

Die Ankunft an der Philadelphiabrücke beendet diese Gedanken, denn sofort ist die geistige Neuigkeitenliste wieder im Vordergrund: In Meidling gibt es nicht nur die neuen MAN Lion’s City-Solowagen zu fotografieren, sondern es findet auch ein Schienenersatzverkehr für die Stadtbahn-Linie U6 statt. Nach einiger Zeit des Fotografierens bringt mich selbiger wiederum um eine U-Bahn-Fahrt, nicht unbedingt zu meinem Leidwesen. Mit einem vollgepackten und chronisch untermotorisierten NG 243 LPG geht es in Richtung Alt Erlaa. Das schleichende Anfahren nach Kreuzungen ist beeindruckend, allerdings durchaus im negativen Sinne. Der schon leicht genervte Fahrer tritt dafür das Gaspedal auch dann noch voll durch, wenn der Wagen endlich einmal etwas auf Touren gekommen ist, und so wird mit maximal möglicher Geschwindigkeit durch die teilweise recht engen Straßen der Ersatzverkehrsroute gefahren.

Ab Schöpfwerk fährt zwar auch die U-Bahn wieder, aber die Ersatzbusse verkehren bis Alt Erlaa und so verbleibe ich im nun deutlich weniger gefüllten Gelenkbus. In Alt Erlaa bietet sich die Gelegenheit zu weiteren Ersatzverkehrs-Fotos, und auch ein neuer Lion’s City steht zur Fahrt als 64A in Richtung Liesing bereit. Das ermöglicht nicht nur einige Aufnahmen, sondern auch die Mitfahrt mit einem dieser neuen Fahrzeuge, denn Liesing ist das vorerst letzte Etappenziel des heutigen Tages.

Am späten Nachmittag dieses Ostersamstages sitze ich also im hinteren Teil des Busses, während der gesamten fast halbstündigen Fahrt lässt sich nie mehr als eine Hand voll Fahrgäste zählen. Entsprechend beschaulich geht es auf dieser Tangentialverbindung am südöstlichen Rande Wiens durch dünn besiedelte Gegenden und um diese Uhrzeit ruhig daliegende Gewerbegebiete. Ich genieße die Fahrt und freue mich, wieder einmal einen solchen Hobbytag in Wien verbringen zu können, völlig unabhängig von allen Anderen, ohne Termine, nach meinen Vorstellungen und meiner Lust und Laune. Und der Gewissheit, am Abend wieder mit der vertrauten Freundin zusammen zu sein, ohne weite Entfernung dazwischen. Mir wird auch einmal mehr bewusst, wie sehr ich diese schon erwähnten Freitagvormittage gemocht habe, und nachdem sie so nicht mehr möglich sind, ist der heutige Nachmittag immerhin ein würdiger Ersatz.

In Liesing heißt es noch einmal „Einsatz“: Neue Citaros der WLBB und des Postbus im neuen Lack, ein neuer Lion’s City des Postbus im bislang einmaligen Mischlack aus VOR-Farbschema und sandquarzer Postbus-Farbe lässt sich blicken, aber nur schwer fotografieren, ein aus Vorarlberg nach Wien gekommener Postbus gibt sich ebenfalls die Ehre. Die Schleierwolken sind im Tagesverlauf dichter geworden, und nachdem es nun auf halb Sieben zugeht, nehmen sie zusehends das Sonnenlicht, was Mitte April das Fotografieren schon schwierig macht.

Nach kurzer Absprache steht fest, dass mein Abendprogramm mit einem befreundeten Wiener Hobbykollegen um 19 Uhr in Meidling beginnen wird. Noch einmal boykottiere ich die S-Bahn – mir bleibt genügend Zeit, die Strecke zurück zur Philadelphiabrücke wiederum mit einem Bus zurückzulegen. Dieses Mal ist es einer der knapp zweihundert NL 205 LPG, der mich auf der direkten Linie 62A nach Meidling bringt, und der damit den Schlusspunkt dieser schönen Hobbytour setzt. Erst nachdem wir uns an der Philadelphiabrücke getroffen haben, besteige ich zum ersten Mal an diesem Tage mit der Linie U6 eine U-Bahn – und nach einem netten Abend ist es auch die letzte U-Bahn des Tage, die mich zurück nach Hütteldorf bringt, und nicht der Nachtbus.
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Subject:Mit 9264 durch die Wintersonne
Time:08:26 am
[Zwar schon mehr als drei Jahre alt und keine Erstveröffentlichung, aber aus aktuellem Anlass zur Abstellung und (vorübergehenden) Wiederauferstehung (nicht nur) dieses Wagens...]



Ein Februarvormittag, nach drei Stunden Leistungskursunterricht verlasse ich um halb zwölf mit Claudia das Schulgebäude. Klirrende Kälte bei einem wolkenlos blauen Himmel und strahlendem Sonnenschein begleiten unseren Weg zur Haltestelle. Die Entscheidung, welchen Weg nach Hause ich wählen soll, fällt in jenem Moment, in dem ER meine Aufmerksamkeit auf sich zieht: als Linie 019 rollt 9264 in Richtung Viersen in die Haltestellenbucht. Mit einem Sprint über die Straße erreiche ich den Mercedes-Benz O 405 G – und setze mich zu Gesa, die mir die kommenden fünf Haltestellen bis Helenabrunn Wegweiser Gesellschaft leisten wird.

Endlich wieder einmal eine Fahrt mit einem meiner sechs unschlagbaren Lieblingsbusse – 9264, das ist jener der sechs Wagen mit der Werbung für die „richtige“ Biermarke, mit dem guten Anzug, dem späten vierten Gang und dem ein wenig obszön abgehackten Abblasen des Kompressors. Da ich erst am Nachmittag noch zum Sportunterricht muss, entscheide ich mich dazu, mir eine Fahrt nach Grefrath und zurück zu gönnen. Auf meinem Platz vor dem Drehkranz sortiere ich bis zum Viersener Busbahnhof meinen Rucksack. Dort angekommen, nutze ich den Fahrgastwechsel zu einem Platzwechsel in die drittletzte Reihe des Heckwagens. Mit beständigen vier Minuten Verspätung verlassen wir den Busbahnhof - vorbei am Viersener Wagen 91, der als Linie 085 seine Wendezeit verbringt. Noch auf der Petersstraße begegnen wir dem nurmehr als Schulbus verwendeten Wagen 15. Sowohl in der Reihe hinter mir als auch neben mir nehmen zwei Jugendliche Platz, deren Discman-Akustiken sich nicht nur gegenseitig zu bekämpfen scheinen, sondern auch den Sound des 250 PS-Motors störend überlagern.

Am Remigiusplatz begegnet uns 0076 auf dem ganztägig mit einem Gelenkwagen bedienten Kurs der Linie 009, unser Fahrer mit Glatze, Ziegenbart und Sonnenbrille – allerdings schon erfahren und für seine gute Fahrweise bekannt – gewährt einem ausparkenden PKW Vorrang, was dessen Fahrer sichtlich überrascht. Über die Süchtelner Straße verlassen wir in flotter Fahrt Alt-Viersen und zügig geht es über die Landstraße in den Stadtteil Süchteln. An der Mosterzstraße verlassen die beiden Discman-Träger den Bus und es kehrt wieder weitgehende Ruhe ein, welche die volle Konzentration auf den rassigen Klang des Motors erlaubt. Vorbei an der Großbaustelle zur Errichtung der neuen Sparkasse erreichen wir den Süchtelner Busbahnhof. Vom gegenüberliegenden Bussteig grüßt mich Alex, der mit dem Wagen 97 auf der Linie 083 in Richtung Viersen unterwegs ist. Nach einem kurzen Anfahren hält unser Fahrer nochmals an und lässt einen Jungen sowie zwei Damen nachträglich einsteigen.

Anschließend geht es zügig weiter durch Süchteln-Vorst, am Ortsausgang begegnet uns auf dem Gegenkurs Wagen 9861 – das untermotorisiert brüllende Einzelstück aus dem Jahre 1998. Mit voll durchgetretenem Gaspedal beginnt der schönste Abschnitt der Fahrt – fünf Minuten Landstraße ohne Halt und Tempolimit bis an den Ortsbeginn von Grefrath. Der blaue Himmel und die sichtbare Kälte über den Feldern, ein leichter Dunst am Horizont, der Duft frisch gedüngter Felder dringt herein. Der Motor arbeitet auf Hochtouren, seine Vibrationen sind bis in die Sitzpolster spürbar. Dann geht es hinein nach Grefrath, und auch schon wieder hinaus aus der Stadt am Eissportzentrum vorbei in den Ortsteil Vinkrath. Und kurz darauf erreichen wir die Endstelle Am Kreuz, die kurz nach unserer Herkunft vom VIE-EA 128 des Viersener Unternehmens Rath auf der Linie 062 verlassen wird. Durch den mittäglichen 40 Minuten-Takt bis Grefrath gehört unser Kurs zu denen, die nur 12 statt der üblichen 32 Minuten Wendezeit in Vinkrath verbringen.

Nachdem ich mich in die letzte Reihe – den Stammplatz aller Busfreunde – verlagert habe, beschäftige ich mich noch einige Minuten mit Goethes „Faust“, der Deutsch-Leistungskurs fordert sein Tribut. Doch bald schon beginnt die Rückfahrt, eingeleitet durch die Abfahrtsmelodie des RBL-Rechners. Am Bergerplatz bevölkern einige Schüler den Wagen, und auf der anderen Seite der Rückbank nehmen zwei Mädchen Platz, die sich über die Irak-Diskussionen unterhalten. Auf der Überlandstrecke müssen wir an zwei Haltestellen zum Ausstieg anhalten, dazwischen holt der Fahrer jedoch alles aus 9264 heraus und mit 80 km/h jagen wir durch die niederrheinische Weite in Richtung Süchteln. Am Ortseingang begegnen wir 9562, der als nächster Wagen in Richtung Grefrath unterwegs ist.

Zügig wird Süchteln durchquert, dann geht es wieder hinaus in die Felder und über die Süchtelner Straße nach Viersen. In voller Fahrt begegnet uns der heute ebenfalls auf der 019 eingesetzte 9266. Durch die Viersener Innenstadt erreichen wir den Busbahnhof, wo ich 9264 nach genau 90 Minuten für heute verlasse...
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Subject:Geile Zeit
Time:09:10 pm
OWL ...
Hamburg ...
Stuttgart ...
Emsland ...
Bonn ...
wieder OWL ...
Aachen ...
Osnabrück...
Duisburg ...
Frankfurt – Aschaffenburg ...
Köln – Bonn ...
Rheine ...
Düren ...
Mannheim – Heilbronn ...
Berlin ...
Wuppertal ...
Bremen ...
Hannover ...
Sittensen ...
Bremerhaven ...
Oldenburg ...
Wernigerode ...
Gau-Heppenheim ...
München ...
Lübeck – Kiel – Flensburg ...
Heidelberg ...
Saarbrücken ...
Stuttgart – Ulm – Landshut ...
Schwerin ...
Belgien ...
Hagen – Ennepetal – Hattingen – Bochum ...
Neuss ...
Tübingen ...
Gießen – Darmstadt ...
Solingen ...
Wuppertal ...
Düsseldorf ...
Offenbach – Hanau – Mainz – Sinsheim ...
Kassel ...
Stuttgart ...
u.v.a.m. …
viele Tage, Abende und Nächte in Mönchengladbach, Viersen, Essen oder sonstwo im VRR ...


„Ja ich weiß es war ne geile Zeit
Uns war kein Weg zu weit - du fehlst hier
Ja ich weiß es war ne geile Zeit
Hey es tut mir leid - es ist vorbei...“

(Juli - Geile Zeit)
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Subject:Mit dem O 305 zur Fachhochschule
Time:09:38 pm
Kinners, wie die Zeit vergeht... Nach Arnes Studiums-Beginn-Eintrag fühle ich mich zu einem ebensolchen angespornt, wenngleich ich nun schon in der sechsten Studienwoche stecke. Aber gut, rechnet man die internetlose Zeit mal ab und die Phase zum Einleben hinzu, passt es so gerade noch ;-)

Nun gut, was soll ich sagen? Egal was ich bustechnisch schreibe, ihr werdet so oder so neidisch sein *g* Fangen wir mal damit an: Der letzte regulär eingesetzte O 305 der Stadtwerke Heilbronn hat mich nun schon dreimal zur Fachhochschule gebracht (erst gestern wieder), ohne dass ich speziell auf ihn gewartet hätte; begegnet ist er mir schon desöfteren, aber ich war leider immer ohne Kamera.

Ansonsten gibt's hier massig O 405 und O 405 G, was natürlich paradiesisch ist, zumal die Autos richtig gut motorisiert sind. Und die jüngsten von Baujahr 1997... echt genial. Der einzige 97er O 405 G, Wagen 61, ist auch gleich zu meinem hiesigen Lieblingsbus geworden (der O 305 spielt in einer anderen Liga). Die Euro 3-Citaros (dabei auch zwei Gelenkbusse) sind auch recht brauchbar, die Euro 2-Citaros und die Centroliner hingegen sehr wagenabhängig.

Mit der RBS habe ich noch keine Erfahrungen sammeln können, lediglich eine vereinzelte Mitfahrt mit einem Conecto habe ich hinter mir. Ehrlich gesagt hätte ich es mir schlimmer vorgestellt, aber natürlich hätte man da auch gleich einen Citaro Ü kaufen können.

Und noch mein absolutes Lieblingsunternehmen mit einer Linie durch Flein: Firma Gross... wer schon mit einem Travego auf Linie rumfährt und S 315 UL bzw. GT ohne Stopptaster mit Einzeltür hinten, Sparmatrix und Automatikgetriebe einsetzt, zu dem sag ich mal besser nichts mehr...
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Subject:Sommerzeit
Time:11:36 pm
Mein letzter Eintrag liegt schon längere Zeit zurück, aber in den letzten sechs Wochen war ich bis auf drei Nächte nicht zu Hause und hatte daher kaum Gelegenheit, hier zu schreiben...

Die 16 Tage in Skandinavien waren großartig und haben sich auch hobbymäßig gelohnt. Die Ergebnisse gibt es irgendwann einmal als Artikel oder Mailinglisten-Mails zu sehen.

Die anschließenden zwei Wochen Erholungsurlaub an der Ostsee waren unbeschreiblich genial und boten auch Gelegenheit zu dem einen oder anderen Busfoto. Diese Ergebnisse gibt's zur Zeit in Busfotos zu sehen.

Es folgte eine Woche in Österreich, die ebenfalls sehr nett war. Buserlebnisse gibt es nur ein berichtenswertes: Zwei Personen, zwei große Reisetaschen, ein Rucksack, eine Umhängetasche, ein Notebook und eine große Fototasche von Hütteldorf bis Gablitz mit der Bahnbuslinie 447. Was kommt? Ein älterer Hochflurwagen ohne Kinderwagenplatz und mit Einzeltür vorne bei Überlandbestuhlung und entsprechend schmalem Gang. Ich glaube, Stefan kennt solche Erlebnisse - alles Weitere spare ich mir, um nicht mal wieder eine neue (Anti-)Niederflur-Diskussion vom Zaun zu brechen ;-)

Die fünf-einhalb Tage in Hamburg inkl. stadtbus.de-Treffen waren dann sehr hobbylastig, aber auch sehr interessant und erfolgreich. Auszüge der Resultate gibt es als stadtbus.de-Bericht und vmtl. teilweise in den Mailinglisten.

Das waren die letzten sechs Wochen in der Kurzfassung... Ach ja, 9265 bin ich zwischen Ostsee und Österreich netterweise auch begegnet :-)
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Subject:Das gibt's noch anno 2004...
Time:09:53 pm
... man hat noch etwas Wartezeit bis zur nächsten Wohnungsbesichtigung, steht in einem Stadtteil von Heilbronn und denkt sich "Hmm, mal anhalten, Kamera mitnehmen und für den nächsten Bus postieren, wenn schon mal die Sonne scheint." Und so entstand rein zufällig und völlig ungeplant ein Bild eines O 305 bei einem städtischen Verkehrsbetrieb im (Schwachlastzeiten!-)Liniendienst... :-)
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Subject:Freiheit
Time:02:30 pm
Hey ho!

Mit einer Woche Verspätung muss ich auch an dieser Stelle nochmal meine Freude darüber zum Ausdruck bringen, dass ich wieder ein freier Mensch und kein Sklave des Staates mehr bin! Yeah :-)
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Subject:Off-Topic
Time:10:56 pm
Gut, dass die Deutschen ausgeschieden sind - sonst hätten sie im nächsten Spiel gegen Schweden spielen müssen und ich hätte einen Gewissenskonflikt auszutragen... ;-)
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Subject:Österreichische Busbaukunst...
Time:01:07 pm
... durfte ich am Montag von Hütteldorf bis Gablitz kennenlernen: einer der Steyr-Überlandbusse im Schülerverkehr mit einem nicht besonders sanften Fahrer, der aber umso mehr geheizt ist. In Gablitz auf den Berg ging es dagegen mit einem recht unspektakulären BahnBus-A21, wobei dafür die Streckenführung allerdings sehr interessant ist und selbst die vermutete 310 PS-Maschine in die Knie zwang. Immerhin hat der BahnBus den A21 Sitze von SKA spendiert...

Leider nur sichten und nicht ablichten konnte ich einen A23 (NG 243 LPG) der Wiener Linien im feindlichen Niederösterreich, da sie (wohl mit spezieller Ausnahmegenehmigung!) nach dem Bahnunfall auf der Westbahn am Donnerstag im SEV eingesetzt wurden.

Auf dem Flughafen Wien gibt es übrigens mindestens drei mir bis dahin unbekannte, rote Citaros im Vorfeldverkehr - apropos Citaro: im dritten Anlauf habe ich es endlich geschafft, in Hütteldorf den Blaguss-Citaro im "VOR"-Design zu erwischen (ganz ohne ihn zuparkende Autos) :-)
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